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Paris - Stadt der Mode, Liebe und Genießer - Eiffelturm, Louvre, Triumpfbogen, Notre Dame, Mona Lisa


Paris - Geschichtliches


Paris - Stadtansicht (Ausschnitt) Paris mit seinen Vorstädten liegt in der historischen Landschaft Île de France. Zusammen mit Orléns bilden beide zusammen das Kernland von Frankreich. Geologisch gesehen, ist dieses Zentrum eine weitflächige Mulde, deren Gesteinsfolgen je nach Gesteinsart das Landschaftsbild in sanftwellige Niederungen oder höher aufragende Bergrücken äußerst abwechslungsreich gestalten.

Überall begegnet man auf fruchtbarem Boden, wo Menschen bereits in vorgeschichtlicher Zeit siedelten. Aus einer keltischen Siedlung auf einer Seine-Insel begann sich das heutige Paris zu entwickeln. 52 v. Chr. eroberten die Römer Lutetia der Parisier - so lautete der Name des keltischen Volksstammes - und wurde nach dem Ende der Römerherrschaft die Hauptstadt des Merowingerreiches. Mit dem Beginn der Kapetingerherrschaft um die jahrtausendwende begann der Aufstieg der Stadt zur bedeutendsten und später einzigen Residenz der französischen Könige.

Nach den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts wurde das Stadtbild stark gewandelt. Napoleopn III. ließ durch den Stadtpräfekt Baron Haussmann breite Schneisen durch das verwinkelte, mittelalterliche Paris schlagen und großzügig angelegte Boulevards und Avenuen, die den verkehrstechnischen Anforderungen einer modernen Metropole entsprachen, entstehen. In den neuen Prachtboulevards konnte nur noch von der aufstrebenden Pariser Bourgeosie bezahlt werden. Menschen, die zuvor hier lebten, wurden in die Randzonen von Paris abgedrängt.

Heute hat die französische Hauptstadt mehr als 2 Millionen Einwohner - mit dem umgebenden Großraum über 9 Millionen. Die Stadt besitzt 20 Bezirke - die sogenannten Arrondissements und mehr als 30 Brücken überspannen die Seine. Durch den Fluss wird die Stadt in zwei Hälften geteilt: in die Rive gauche, das linke Ufer und die Rive droite, das rechte Ufer. Im Mittelalter lag das Handelszentrum auf dem rechten Ufer, während auf dem linken zahlreiche Klöster auf dem Hügel Sainte Geneviéve und darum entstanden, die zur Mitte des 13. Jahrhunderts viele Studenten aus ganz Europa anzogen. Im 16. Jahrhundert entwickelte sich aus dem von Kaplan Robert de Sorbon gegründeten Theologiekolleg die heutige Universität, die seinen Namen trägt.

Paris hat eine imposante Ausdehnung. Zwischen dem Arc de Triomphe und Notre Dame, zwei der zahllosen Sehenswürdigkeiten, die es zu entdecken gibt, liegen 6 Kilometer. Um sich von Paris einen Überblick zu verschafften, sollte man von der Île de la Cité die Seine abwärts sich bis zum Louvre bewegen um dann am rechten Ufer der Avenue des Champs-Élysées bis zur Place Charles de Gaulle zu schlendern und unternimmt dann noch einen Abstecher zum berühmten Künstlerviertel Montmartre und zum Eifelturm. Wer dann noch nicht pflastermüde ist, besucht noch den Kulturpalast Centre Pompidou.

Die Île de la Cité ist eine ehemalige Ansiedlung der historischen Parisier, mit denen Paris seinen Anfang nahm.


Die Sehenswürdigkeiten von Paris


Kirchenbauten: Kathedrale Notre Dame de Paris, Schlosskapelle Sainte-Chapelle

Im Mittelalter entstanden eine Reihe Kirchen, die im 19. Jahrhundert von Monumentalbauten umringt wurden. Nennenswert ist die im gotischen Stil errichtete Schlosskapelle Sainte-Chapelle aus dem 13. Jahrhundert zwischen Polizeipräsidium und Justizpalast.
Der berühmteste Kirchenbau ist die Kathedrale Notre Dame de Paris, auch ein Bau aus der Zeit der Gotik, aus dem 12. bis 14. Jahrhundert auf dem Place du Parvis, dessen Westseite von vielen Kirchen in Nordfrankreich kopiert wurde. Im 17. und 19. Jahrhundert erfolgten Umbau- und Restaurierungsarbeiten. Die französische Revolution hat auch an der Bausubstanz Spuren hinterlassen, jedoch die gotische Fassade der Kathedrale blieb im alten Stil erhalten. In ihr fand die Krönung Heinrich VI. von England zum König der Franzosen statt, ebenso die Kaiserweihe von Napoleop I., die Feier Frankreichs anläßlich des Endes vom 2. Weltkrieg ...


Louvre

Paris - Louvre Vom Île de la Cité führt eine Brücke zur Île Saint-Louis. Hier findet man abseits der Touristenströme gut erhaltene Adelspaläste aus dem 17. Jahrhundert.

Auf einer Länge von mehr als 1500 Meter erstreckt sich am rechte Seine-Ufer einst der berühmtesten Museen der Welt - der Louvre. Die Anlage wirkt von außen wie ein Gebäude, aber im Laufe der Jahrhunderte wuchsen mehrere Gebäudeteile zu diesem Komplex zusammen. Folgende Monarchen erweiterten das heute als Louvre gekannte Areal: Heinrich II., Katharina von Medici, Ludwig XIV., Napoleon Bonaparte und Napoleon III. Mit allen Höfen umfasst der Louvre ein Areal von etwa 200.000 Quadratmeter.

Das am östlichen Ende des Tuileriengartens gelegene Museum besitzt mehr als 200 Ausstellungsräume, die umfangreiche Exponate aus unterschiedlichen Kulturen und Epochen beherbergen. Darunter gibt es Kunstwerke der Etrusker und Ägypter und umfangreiche Sammlungen holländischer und flämischer Maler aus dem 16. und 17. Jahrhundert, aber auch spanischer Meister wie Goya und Velázquez und deutscher Maler der Spätgotik und Renaissance.
Zu den berühmtesten ausgestellten Exponaten gehört die Skulptur der Venus von Milo und das von Leonardo da Vinci geschaffene Gemälde der Mona Lisa.

Der Arc de Triomphe erhebt sich mitten auf der Place de Gaulle (bis 1970 Place de l' Étoile = Sternenplatz). Seinen ursprünglichen Namen verdankte der Platz der Tatsache, dass 12 Avenuen sternenförmig auf ihn zulaufen.


Triumpfbogen

Paris - Arc de Triomphe (Triumpfbogen) Den Triumpfbogen einst von Napoleon Bonaparte in Auftrag gegeben, der seinen Ruhm und seine Siege verkünden sollte, erlebte der Kaiser nicht mehr. Er wurde erst 1836 fertiggestellt und ist mit Reliefs bedeutender Ereignisse der französischen Geschichte verziert. Über dem Grabmal des unbekannten Soldaten brennt eine Ewige Flamme, das Monument erinnert an die im 1. Weltkrieg gefallenen Soldaten.
Dem Arc de Triomphe folgt in nordwestlicher Richtung das Büroviertel La Défense, dass von einer aus Beton und Stahl gefertigten Brücke - der Grande Arche - überragt wird.
Der Arc de Triomphe ist Ausgangspunkt der etwa 2 Kilometer langen Champs-Élysées, wie die Pariser behaupten, der schönsten Avenue der Welt.

An der Place de la Concorde, dem größten Platz von Paris, findet sie ihr Ende. Zwischen 1757 und 1775 wurde er in perfekter Symmetrie angelegt. Harmonisch reihen sich zwei Bauwerke der Rue Royale in das Ensemble ein. Einmal im Norden die Kirche Madeleine, aus dem 19. Jahrhundert, deren Säulenhalle griechischen Tempeln nachempfunden wurde, und im Süden, am linken Ufer der Seine das Palais Bourbon, seit dem Ende des 18. Jahrhundert Sitzungsort der Ersten Kammer des französischen Parlaments, dem Assemblée Nationale.


Eiffelturm, Basilika Sacré-Cœur, Place Pigalle und Moulin Rouge

Paris - Eiffelturm Paris hat noch drei weitere Attraktionen zu bieten. Wichtigste davon ist der 300 Meter hohe Eiffelturm, der anläßlich der Weltausstellung 1889 aus einer Stahlkonstruktion errichtet wurde.
Der Hügel Montmartre, französisch "Butte Montmartre", ist die höchste Erhebung der Metropole mit 130 Meter über NN, auf dem sich die Basilika Sacré-Cœur erhebt.
Vergnügungssüchtige oder neugierige Touristen werden von den Namen Place Pigalle und Moulin Rouge - dem Pariser Rotlichbezirk - immer noch angezogen, aber der exotische Reiz dieser Namen entspricht in den Bars und Nachtlokalen nur noch selten der Realität.

Paris setzt aber auch auf künsterlischem und kulturellem Gebiet Maßstäbe. Dies kommt vor allem in der Architektur beim Bau des Centre Pompidou zum Ausdruck, das Kulturpalast, mit dem sich der Nachfolger de Gaulles ein architektonisches Denkmal setzen ließ. Erst waren die Anwohner gegen dieses Gebäude aus Beton und Glas, aber heute ist es zum Wahrzeichen der Stadt geworden. Es beherbergt das Musée National d'Art, das Museum für Moderne, und bietet jährlich zahlreiche Kunst- und Kulturveranstaltungen.

Ein weiteres bemerkenswertes Bauwerk ist die 1989 eingeweihte aus mehr als 600 Fenstern bestehende Glaspyramide am Haupteingang des Louvres.


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